Angst als Glücksbremse

Wie oft gehe ich Vorhaben aus Angst gar nicht oder nur zögerlich an. Es könnte ja schwierig werden oder nicht gelingen oder es kommen kritische Stimmen zum Ergebnis. Als Kind war solch ein zögerlich angegangenes und dann sehr genossenen Vorhaben der Sprung vom Turm ins Schwimmbecken. Wie lange hab ich oben auf dem Turm gestanden, und wie stolz war ich, nachdem ich dann den Sprung gewagt hatte. Heute sind es ein anzugehendes Computer-Neuland, ein Blog-Eintrag oder eine Geschichte, die ich schreibe. Wenn wir es dann doch gewagt haben, ist eine Menge Glück freigesetzt. Wir haben uns ein neues Stück Welt erobert, auch wenn dabei jede Menge Fehler aufgetreten sind. Wir haben daraus gelernt.
Neues zu wagen, obwohl es schief gehen kann, nicht perfekt ist und wir jede Menge Fehler machen werden, das wirft ein ganz anderes Licht auf viele Dinge. Das riecht nach Chance, Möglichkeiten und erzeugt Aufbruchstimmung in mir. Und was ist mit den Fehlern? Wie wäre es, sie mal freudig zu begrüßen. Ich hab ein Recht auf meine Fehler, sie zeigen mir, dass ich dabei bin, meine Grenzen zu erweitern.

Schön ausgedrückt hat das thinkabout, auf den ich durch den Blog von Alice Gabathuler (das Alter Ego von Frau Zappadong) aufmerksam geworden bin:

Aber es gibt auch eine Form von Überschwang, die keine Beule fürchtet. Es ist jene, die den Erfolg nicht unbedingt braucht. Dieser Enthusiasmus sucht das Wissen, nah an der eigenen Seele zu handeln, der Überzeugung treu zu sein.

thinkabout

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