Der Sommer ist da – der Garten im Juni

Der Sommer hat begonnen. Im Garten ist Hochsaison. Alles grünt und blüht, dass es eine Freude ist. Die gelben Kerzen der Steppenkerze (Eremuris) leuchten von Ferne.

Von unten nach oben öffnen sich die gelben Blüten. Eine Freude auch für die Bienen.

Im Juni ist Erdbeerzeit. Wer liebt die leckeren Früchte nicht?

Der Jasmin blüht jetzt auch.

Es ist die Zeit der ersten Lilien. Die Türkenbundlilien (Lilium martagon) machen den Anfang. Meinen Mann mit seinem Lilienhobby hält es jetzt kaum im Haus. Da wird gekreuzt, fotografiert und mit anderen Fans das Neueste aus dem Garten ausgetauscht.

Hier gibt es rote Türkenbund-Lilien. Wie hier die Martagon-Hybride ‚Claude Shride‘

Vor dem Haus blühen die Madonnenlilien (Lilium candidum). Meine Lieblinge, weil sie so schön duften.

Noch mal genauer hingeguckt.

Etwas später starten dann die nordamerikanischen Lilien mit ihrer Blütenpracht …

… in gelb und schalenförmig …

… oder in orange und weiter zurückgebogen …

wie die Pardalinum-Hybriden.

Schön sehen sie aus. Werden auch gut gepflegt von meinem Mann, der bei uns der Hauptgärtner ist und genau weiß, was seine bunten Freunde brauchen.

Aber auch die Rosen blühen nun iwunderschön, ob kletternd wie diese rote hier …

… oder als einzeln stehend Exemplar in kupferrot.

Clematis klettern fröhlich am Rankgerüst empor.

Ihre Blüten erfreuen uns sehr.

Hier die Sorte Nelly Moser.

Eine Steppen- Glockenblume oder Sibirische Glockenblume(Campanula sibirica) blüht hier.

Wusstet Ihr, dass es auch rosa Glockenblumen gibt? Darf ich vorstellen: Die Glockenblume Drachenblut (Campanula punctata).

Das Sempervivum (auch Hauswurz oder Steinrose genannt) blüht . Da muss man schon genauer auf dem Boden hinsehen.

Auch im löchrigen Stein fühlen sich die Sempervivum wohl.

Thymian bildet schöne Polster.

Auf der Nordseite im Schatten fühlen sich die Hosta (Funkien) wohl.

Auch der Farn mag es gern schattig.

In diesem Jahr gab es ein besonderes Ereignis im Garten. Mit gewaltigem Brausen zog ein Bienenschwarm bei uns ein und ließ sich im Aprikosenbaum nieder.

Zum Glück waren die Bienen sehr friedlich. Ein befreundeter Imker kam dann mit Schleier-Hut und übriger Schutzkleidung und hat uns geholfen, einen großen Teil des Schwarms einschließlich der Königin in einen Bienekasten zu locken. Nach kurzer Zeit folgte dann das Fußvolk brav seiner Königin in den Kasten, der größte Teil davon jedenfalls. Dankeschön Manfred für die professionelle und schnelle Hilfe.

Angeblich bleibt der Rest nur kurze Zeit, und zieht dann weiter. Unsere mögen es aber sehr bei uns. Seit drei Wochen sitzt nun der restliche Schwarm im Baum. Ob er wohl eine neue Königin ausbrütet? Wir haben wohl einen sehr bienenfreundlichen Garten.

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